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AktuellPS.: Wir haben Geschlossen

Große Verlosung
im Zusammenhang mit der Quiltausstellung
... und fuhren übers Meer

Gewinnen Sie den Quilt „Hvide Sande“ der Gruppe MeerArt.
Die Verlosung des Quilts findet am Sonntag, 7. November 2010 um 15.30 Uhr in der Galerie, Alte Pastorei, Pumphusen 3 statt. Der/die Gewinner/in wird schriftlich benachrichtigt. Lospreis 2.50 €. Der Erlös aus dem Losverkauf wird dem Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum e.V. in Carolinensiel zur Verfügung gestellt und kommt damit voll der Arbeit des Museums zu Gute!

Herzlichen Dank

Außerdem:

ZuschauWerkstatt
Inloopworkshop
Im Rahmen der Quiltausstellung „... und fuhren übers Meer“ im Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel findet am
Mittwoch, 20. Oktober 2010
eine ZuschauWerkstatt nach dem in Holland üblichen Modell der Inloopworkshops, in der Alten Pastorei, Pumphusen 3, statt. Während der Zeit von 11.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr haben die BesucherInnen des Museums die Möglichkeit, den Quilterinnen bei der Arbeit zuzusehen und evtl. einiges selbst auszuprobieren. Quilterinnen der Gruppe MeerArt zeigen verschiedene Möglichkeiten der Textilgestaltung.

Moin

das Deutsche Sielhafenmuseum ist jetzt auch auf Facebook vertreten. Für's erste sind erst einmal eine Reihe Bilder von der WattenSail 2010 online. Viel Spaß beim Stöbern.

„Utkieker van't Höft“
Neue Attraktion am Museumshafen

Rechtzeitig zur WattenSail 2010, die am kommenden Freitag beginnt, überraschten die Dauerlieger im Museumshafen Museumsleiter Manfred Sell mit einer großen Bildhauerarbeit. Der „Utkieker van't Höft“ wurde in der Huntewerft, einem außerschulischen Lernort in Dötlingen von dem Bildhauer Reinhardt Kowal nach einer Idee von Christof Essing geschaffen. Die Dauerlieger im Museumshafen sagen damit einen Dank für die Möglichkeiten, die den Besitzern der traditionellen Schiffe in Carolinensiel geboten werden.
Der „Utkieker“ steht auf dem Höft, dem traditionellen Vorplatz am Eingang zum Hafen und schaut erwartungsvoll nach den Schiffe, die den Museumshafen anlaufen. Zu den etwa 50 Schiffen, die auch in diesem Jahr erwartet werden, gehört auch die GESINE von Papenburg, die dieses Jahr ihr 25 jähriges Jubiläum feiert. Die GESINE ist der einzige Frachtsegler vom Typ Galiot der in Deutschland existiert und wurde seinerzeit von Auszubildenden der Meyer Werft gebaut.

„… und fuhren übers Meer“

1. August - 7. November 2010

Maritime Patchwork Quilts, ein drittes Mal schicken wir eine große Textilkunst Ausstellung auf die Reise. Dieses Mal haben sich 7 Künstlerinnen aus Nordwest Deutschland und 7 niederländische Quilterinnen an die Arbeit gemacht. Allesamt sind nicht nur in ihrer Heimat sondern zum Teil auch international für ihre Arbeiten bekannt und auf vielen herausragenden Wettbewerben erfolgreich. Die Ausstellung „… und fuhren übers Meer“ zeigt viele Facetten der Seefahrt. Die Träume der Auswanderer, die sich mit großer Hoffnung auf den Weg in eine neue, bessere Welt aufmachten, die Erinnerung an längst vergangene Traditionen, aber auch die Ängste und Verzweiflung derer, die an Land geblieben sind und auf die Heimkehr ihrer Lieben warten.
Die deutsch-niederländische Gruppe MeerArt zeigt in ihrer neuen Ausstellung bisher ungesehene künstlerische Sichtweisen auf  dieses maritime Thema. Die Frauen verbinden Kreativität und Handwerkskunst auf höchstem Niveau. “... und fuhren übers Meer“ wird auf seinen verschiedenen Stationen im In- und Ausland viele Bewunderer finden.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 44 Seiten zum Preis von 9.80 € sowie eine CD mit den Quilts, die im Katalog keinen Platz mehr fanden.

Einige Impressionen der ausgestellten Werke finden Sie hier!

Große Sonderausstellung

ORA et LABORA - Schifferalltag contra Seemannsromantik

Die Geschichte

Ein Schiff schreibt Geschichte. Die 1895 im holländischen Kiel-Windeweer gebaute Ora Et Labora - eine eiserne Tjalk - steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Im Jahr 1909 erlangt die Ora Et Labora eine traurige Berühmtheit. Das Schiff gerät am 3. Dezember 1909 vor Minser Oog im Jadefahrwasser in Seenot. Von Horumersiel brechen neun Rettungsmänner mit dem Ruderboot Vegesack zu einer gefährlichen Rettungsaktion auf.

Zunächst können die Seenotretter den holländischen Kapitän E. Smit und seine Familie retten. Doch in schwerem Sturm wird die Lage dramatisch. Insgesamt sieben Menschen verlieren ihr Leben, darunter der Kapitän selbst, seine Frau und ihr fünf Monate altes Kind und einer seiner zwei Brüder, die ebenfalls an Bord waren. Unglück geht als „Todesfahrt der Vegesack“ in die Annalen ein.

Die Geschichte der Ora Et Labora geht weiter. Der in Neuharlingersiel ansässige Harm Janssens – seiner Herkunft wegen auch Harm Holländer genannt – bringt das Schiff wieder in Fahrt. Seine logbuchartigen Journale aus der Zeit von 1910 bis 1931 sind im Besitz des Deutschen Sielhafenmuseums. Sie berichten auf einzigartige Weise von der Arbeit und dem Leben eines Küstenschiffers zu einer Zeit, als Lastwagen und Motorschiffe mehr und mehr den Transportalltag bestimmten.

Der holländische Kapitän ist einer der letzten seiner Zunft, die ohne Motorisierung das harte Geschäft der Küstenschifffahrt betreiben. Die Tagebücher berichten vom Arbeitsalltag an Bord, sie beschreiben die Wetterverhältnisse genauso wie die Arbeit beim Laden. Seemannsromantik sieht anders aus. Auch das Fahrtgebiet ist verzeichnet: Es reichte von Rotterdam über Hamburg, Kopenhagen bis nach Göteborg und Stettin.

Die Ausstellung

Die Ausstellung beleuchtet am Beispiel des Unglücks der Ora Et Labora das historische Seenotrettungswesen. Ausgestellt werden u.a. die ledernen Seestiefel des damaligen Vormannes der Vegesack, Heinrich Tiarks, und das Signalhorn, mit dem damals die Rettungsmänner alarmiert wurden.

Eine besondere Attraktion ist das von Wittmunder Schülern produzierte Hörspiel zur „Todesfahrt der Vegesack“.

Die Ausstellung zeigt am Beispiel der Ora Et Labora den Alltag eines Frachtenseglers zwischen 1910 und 1930. Ausgestellt werden u.a. die originalen Logbücher des Kapitäns der OEL. In der Kajüte eines baugleichen Schiffes aus dem Jahr 1912 können die Besucher Erinnerungen von Zeitzeugen an Harm Jansens lauschen. Der Kapitän der OEL war bereits zu seiner Zeit als „Original“ bekannt.

Die Sonderausstellung ist ein Beitrag des Deutschen Sielhafenmuseum zum Projekt „Abenteuer Wirklichkeit“

5 Jahre Orts- und Hafenführungen

In den vergangenen Jahren haben unsere Museumslotsen über 3000 Gäste auf den Rundgängen begleitet. Anlässlich des 275. Geburtstages konnte das Deutsche Sielhafenmuseum dem Ort den Museumsweg schenken. Daraus wurden die Orts- und Hafenführungen entwickelt, es werden die Geschichten zur Geschichte erzählt.

Sonntags um 11 Uhr ist Treffpunkt am Groot Hus für einen einstündigen Rundgang durch das historische Carolinensiel. Schifffahrt, Museumshafen und die wunderschöne Deichkirche sind nur einige der Themen, die auf der Tour beschrieben werden. Mittwochs ist dann um 11 Uhr Treffpunkt am Schiffsbug auf der Ostseite des Hafens in Harlesiel - Fährseite. Hier geht es dann um Deichbau, das Schöpfwerk und das Weltnaturerbe Wattenmeer.

Der Teilnehmerbeitrag ist 2€, Inhaber der Nordsee-ServiceCard gehen kostenlos mit.

Kommen Sie doch mal mit!

Familienspaß im Museum

Das Museum mit Kinderaugen entdecken. Dieses Motto machen sich die Mitarbeiter des Deutschen Sielhafenmuseums zu eigen. In den Ferien, jeweils Mittwochs um 14.30 Uhr gibt es ganz spezielle Angebote für die ganze Familie. Matrosenausbildung, Schiffshandwerk, Butze und Stövchen oder Fliesen bemalen sind die einzelnen Angebote überschrieben. Am kommenden Mittwoch, den 24. März können die kleinen und großen „Leichtmatrosen“ die Bauweise eines Segelschiffes kennen lernen. Am darauf folgenden Mittwoch wird das Kapitänshaus aus dem Blickwinkel der historischen Fliesen erforscht. Die weiteren Angebote und Preise finden Sie hier!

Anmeldungen unter Tel. 04464 – 86930 oder persönlich in der Alten Pastorei, Pumphusen 3, in Carolinensiel.

Neues Jahr, da heißt es: Flagge zeigen!

Die neue Flagge unseres Museumshafen in den Maßen 40 * 60 cm ist zum Preis von 15 € ab sofort über unseren Museumsladen, bzw. die Museumsverwaltung zu bestellen. Eine Zierde für jedes Schiff und Garten!

Auszeichnung mit dem Förderpreis der VGH Stiftung

Wir freuen uns, dass das Deutsche Sielhafenmuseum zu 2. Mal den begehrten Förderpreis für Museumspädagogik der VGH Stiftung gewonnen hat.

Die dramatische Rettung des Küstenseglers "ORA ET LABORA im Jahr 1909 – ein Hörspielprojekt“ so der Titel des Vorhabens des Deutschen Sielhafenmuseums in Carolinensiel. Schüler der 7. Klasse beschäftigen sich mit der Seenotrettung gestern und heute und setzen ihre Erfahrungen in einem selbst produzierten Hörspiel um.
Auskunft zum Thema geben die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen und Besuche bei den Rettungsstationen Horumersiel und Neuharlingersiel. Unterstützt von Radio Ostfriesland verarbeiten die Schüler die erworbenen Kenntnisse in einem Hörspiel, das die Rettung der ORA ET LABORA durch das Rettungsboot VEGESACK im Jahr 1909 zum Inhalt hat. Spätestens dann wird klar, welch harten Alltag die Seenotretter Anfang des 20. Jahrhunderts zu bestehen hatten, als sie - weitgehend ungeschützt - Wind und Wetter, Kälte und Nässe trotzen mussten. Das Hörspiel wird in eine Sonderausstellung des Museums und später in die Dauerausstellung als Hörstation integriert.
Jugendliche identifizieren sich über dieses wichtige Thema ihrer Region mit ihrer Kulturgeschichte und erleben unser Museum als Ort des ganzheitlichen Lernens.

"Windiger Siel" neu aufgelegt

Windiger Siel, der historische Roman über die Schifffahrt und das Leben auf dem Siel wurde durch den Förderkreis des Deutschen Sielhafenmuseums neu aufgelegt. Das Buch ist zum Preis von 16,90 € (statt vorher 19.90 €) im Museum oder über den Shop unserer Homepage zu erhalten.

 

 

 

 

Fahrstuhlanlage in der Alten Pastorei

Am 18. April 2008 konnte im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Beisein von Frau Karin Evers-Meier MdB die neue Aufzugsanlage ihrer Bestimmung übergeben werden. Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten war die Begrüßung des Behindertenbeauftragten des Landkreises Wittmund, Herrn Helmut Gössling im 3. Stock unseres Museums. Ohne Aufzugsanlage undenkbar!

In der Alten Pastorei konnte eine Aufzugsanlage erstellt werden. Durch die architektonisch schwierige Treppenhaussituation des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, wurden die drei Geschosse, die auf insgesamt sechs Ebenen liegen, durch einen außen angebauten Aufzugstrakt erschlossen. Hierdurch wurde dieses Gebäude für Senioren sowie Menschen mit Gehbehinderungen zugänglich. Dies ist insbesondere wichtig, da der zentrale Veranstaltungsraum des aus insgesamt vier historischen Gebäuden bestehenden Museumsensembles in diesem Haus gelegen ist.

Darüber hinaus konnte de Ausstellungs- und Veranstaltungsraum des Nationalpark-Hauses Carolinensiel, der ebenfalls im ersten Stock liegt, für die genannten Personengruppe erschlossen werden.

Mit Hilfe des Projektes konnte das Angebot des Deutschen Sielhafenmuseums und des Nationalpark-Hauses deutlich für die genannten benachteiligten Bevölkerungsgruppen verbessert werden, da im gesamten Gebäudekomplex nur ein Teil der Erdgeschossebene barrierefrei zugänglich war; das Nationalpark-Haus überhaupt nicht. Unser besonderer Dank gilt allen Förderern dieses Projektes: EU- Förderung über LEADER+ Nordseemarschen, die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Stadt Wittmund und dem Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum.

Deutsches Sielhafenmuseum als „Registriertes Museum“ ausgezeichnet!

Im Rahmen eines Pilotprojektes haben sich 33 niedersächsische Museen einem intensiven Verfahren der Qualitätskontrolle gestellt. Dieses Verfahren wurde als Qualitätsinitiative der drei Partner Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung zur Sicherung und zum Ausbau einer qualitätvollen Museumsarbeit in Niedersachseen und Bremen initiiert. Das Deutsche Sielhafenmuseum hat als eines von 20 Museen diese Anforderungen im ersten Anlauf umfassend erfüllt und wurde mit dem bis 2014 gültigen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

„Die immer weiter wachsende Anzahl von Museen in Niedersachsen – es sind mittlerweile über 700 – macht eine Debatte über die Qualität der musealen Arbeit sinnvoll. Mit der Museumsregistrierung wird dieser Qualitätsanspruch eingelöst und gleichzeitig erhalten die Museen in ihrer Arbeit Unterstützung“, erklärt Lutz Stratmann, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

„Die Besucherzahl ist längst nicht mehr das einzige Maß für erfolgreiche Museumsarbeit. Ziel der Museumsregistrierung ist es daher, in allen Aufgabenfeldern des Museums – auch hinter den Kulissen – die Qualität der Museumsarbeit zu analysieren und wo nötig, Anstoß zur Verbesserung zu geben“, so Thomas Mang, Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Die musealen Aufgabenfelder, die es auch bei einer Evaluation zu berücksichtigen gilt, sind laut den Standards für Museen: Dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, Leitbild und Museumskonzept, Museumsmanagement, Qualifiziertes Personal, Sammeln, Bewahren, Forschen und Dokumentieren sowie Ausstellen und Vermitteln. Mit der Registrierung erhalten die Museen Unterstützung im permanenten Prozess der Qualitätssicherung, auch im Anschluss an die erteilte Registrierung.

Die komplexen Aufgaben der Museen werden durch die Museumsregistrierung als Ganzes betrachtet. Die Aufgabe der Museen, das kulturelle Erbe zu bewahren, erfordert umfassendere Tätigkeitsfelder, die dem Besucher meist verborgen bleiben und in Publikationen, Ausstellung und Vermittlung erst wieder sichtbar werden.

Eine unabhängige Kommission aus sieben externen Expertinnen und Experten hat die eingereichten Unterlagen geprüft und die Registrierung empfohlen. Bei Erfüllung der Standards werden Museen registriert.

Das Deutsche Sielhafenmuseum wird von einem Zweckverband getragen, zu dem sich die Stadt Wittmund, der Landkreis Wittmund und der Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum zusammengeschlossen haben.

© Deutsches Sielhafenmuseum in Carolinensiel 2008
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