WattenSail
Die WattenSail, das traditionelle Treffen der holländischen und deutschen Traditionssegler seit 1991, findet jedes Jahr am 2. August-Wochenende im Museumshafen Carolinensiel statt. 2026 wird es wegen der geplanten Erneuerung der Spundwände und der Umbauarbeiten am Schöpfwerk keine WattenSail geben, weil keine Schiffe den Museumshafen erreichen können. Die Dorfgemeinschaft richtet trotzdem ihre Hafenfete mit den vielen Zelten und Buden und einem tollen Unterhaltungsprogramm wie gewohnt am 7. bis 9. August 2026 aus. Wir informieren an dieser Stelle über aktuelle Entwicklungen.
Im Jahr 2025 gab es eine besondere Variante unter dem Motto „Richtung Zukunft“ angesichts der Neugestaltung der Hafenumgebung und der geplanten Erneuerungsmaßnahmen. Die Zelte und Buden der Dorfgemeinschaft „kuschelten“ sich auf der Sielbrücke rund um die Figur der Caroline und schufen eine besondere Platzatmosphäre. Zusätzlich präsentierten sich die Verbände und Vereine „Historische Seenotrettung Horumersiel“, DGzRS, Bremer Weserkahn Franzius, Rotary Club Wittmund-Esens, Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum und das Nationalpark-Haus Carolinensiel. Erstmals wurde ein öffentlicher Krabbenpulwettbewerb ausgetragen. Anstelle der Schiffsparade bot die LULU MEINDERS aus Neuharlingersiel – die Preisträgerin des schönsten Schiffes auf der WattenSail 2024 – Gästerundfahrten längsseits der GEBRÜDER AZ:5. Die GEBRÜDER-Crew lud zum Open Ship ein an ihrem Anleger vor der Alten Pastorei. Am Sonntagnachmittag fuhr die MEERMAID mit Gästen durch den Museumshafen und auf der Harle. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag sorgten Bands, Orchester und Shantychöre für beste Stimmung. Trotz aller Einschränkungen am Hafen war die WattenSail 2025 wieder ein gelungenes Fest mit einzigartiger maritimer Atmosphäre, das nur mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unter der gemeinsamen Organisation von Deutschem Sielhafenmuseum, Dorfgemeinschaft Carolinensiel und Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel GmbH zustande kommt. Danke für die großartige Unterstützung und vor allem Dank an alle Skipper aus Deutschland und den Niederlanden, die trotz der vielen Baumaßnahmen der Weg in den Museumshafen gefunden haben!








